Verhaltensweisen nach einem Bienenstich


Bienenstiche empfindet jeder von uns als äußerst unangenehm und schmerzhaft. Man versucht gerade im Sommer, Bienenstiche zu vermeiden. Doch wie verhält man sich situationsgerecht, wenn man doch gestochen wurde? Dies gilt es im Folgenden zu klären:


Notfallmaßnahmen

Zunächst einmal ist es wichtig, die Situation richtig einzuschätzen und auf keinen Fall panisch zu reagieren, denn Bienenstich ist nicht gleich Bienenstich. Liegt eine Allergie gegen Bienenstiche vor, muss man mit Bedacht handeln, denn die allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock), kann im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. Verwenden Sie daher ein Antihistaminika oder ein Notfallset,- ist beides nicht vorhanden, kontaktieren Sie umgehend einen Notarzt.

Doch auch wenn keine Allergie vorliegt, kann die Situation als Notfall eingestuft werden. Ist der Stich im Mundbereich, dem Rachen oder am äußeren Hals erfolgt, sollten Sie ebenfalls umgehend einen Notarzt rufen.


Bienenstiche selbst behandeln

Wenn in Ihrem Fall kein Notfall vorliegt, gibt es verschiedene Maßnahmen, welche man ergreifen kann, um den Bienenstich eigenständig behandeln zu können.


Bienenstiche bei Kindern

Insbesondere bei Kindern ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren, da diese nach einem Stich oftmals lautstark weinen und schreien. Die Einstichstelle schwillt in der Regel etwas an und wird rot, diese Symptome sind erstmals völlig normal und ungefährlich. Es gilt in dieser Situation, die Kinder möglichst abzulenken, damit der Bienenstich in Ruhe behandelt werden kann.


Behandlungsmaßnahmen zuhause

Zunächst ist es wichtig, den Stachel aus der Haut zu entfernen und zwar vollständig. Gehen Sie sicher, dass der Stachel im Ganzen aus der Haut gezogen wird um Überreste in der Wunde zu vermeiden und einer Entzündung entgegenzuwirken.

Danach sollte die Einstichstelle unbedingt gekühlt werden, so vermindern Sie die Schwellung und lindern den Schmerz. Zum Kühlen können Sie Kühlpacks, Kühlakkus oder falls diese nicht vorhanden sind, einfach Tiefgefrorenes, wie zum Beispiel einen Beutel Gemüse verwenden. Wichtig ist, dass Sie dieses in ein Küchenhandtuch, oder falls auch dieses nicht vorhanden sein sollte, ein einfaches T-Shirt einwickeln, um Gefrierbrand auf der Haut zu vermeiden.


Behandlungsmaßnahmen im Freien

Sollten Sie ich im Freien aufhalten und keinen Zugriff zu den oben genannten Utensilien haben, kann auch kaltes (sauberes!) Wasser Abhilfe schaffen.

Ein weiteres effektives Hilfsmittel ist der „Bite Away Stichheiler“, welcher sich ideal zum Mitnehmen eignet. Dieser wird auf der Seite www.tierabwehr.net/bienenstiche-behandeln-erste-hilfe-bei-bienenstichen/ näher beschrieben.

Des Weiteren sollten Sie abgesehen von den Erste-Hilfe-Maßnahmen ein Hilfsmittel aus der Apotheke stets zuhause haben und von Hausmitteln wie Zwiebeln, Abstand nehmen, da diese Keime enthalten können, welche durch die Einstichstelle in den Körper gelangen.


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